Wir beide 5


Sternklarer Himmel am Ufer der Saale,
Holzsteg wiegt junger Septemberwind,
Kerzenlicht sengt in die Diagonale
Dieser Collage uns ein Reprint
der Wünsche.
Wispernde Wogen die Worte versüßen,
spiegelnd die Nacht stolz das Flussbett ziert,
gleichsam im Glanze das Himmelszelt grüßend,
bannt dieses Bild nun poetisiert
uns beide.

Mag ein Ergreifen des Leuchtens der Sterne
gänzlich unmöglich für uns zwar sein,
flirrender Lichtschweif aus sehnender Ferne
Stellt unsre Hoffnungen in den Schein
der Wünsche.
Fernweh durchwirkt heiser stöhnende Seelen,
fiebernder Reiz berauscht das Gespür,
treibt uns voran, den Gewissensbefehlen
trauend zu folgen, greifbar nun für
uns beide.

Würden wir zwei dann, -egal-, wann auch immer,
treiben im Strom heißblütiger Welt,
mündend im Weiher der goldenen Flimmer,
glühend gleich fort im lodernden Feld
der Wünsche,
weit weg von hier, wo das Licht junger Tage
neu sich erschließt tief am Firmament,
könnten wir sein: happy end einer Sage,
ruhender Pol, beschworner Moment,
wir beide.....Du willst alles lesen? Hier kannst Du Dich kostenlos registrieren

Bewerte dieses Gedicht: 5
4.9/5 basierend auf 63 Stimmen

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Dieses Gedicht wurde 5424 mal aufgerufen und hat durchschnittlich 3 Leser pro Tag.

2 Meinungen
13.11.2010 - 21:21:28:
Kollosal! Endlich mal ein Gedicht zu lesen zwischen all diesen bloß aneinandergereihten Schriftzeichen anderer Verfasser.
12.11.2007 - 04:53:21:
Einfach nur genial!


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