Sommer und Winter 5


Ein Sommer lang die Träume lebten,
ein Augenblick voll Sonnenschein.
Ein Moment lang die Hoffnung schwebte,
es sollte nie zu Ende sein.

Die blauen Tage wurden grauer,
der Regen setzte langsam ein.
Die süßen Früchte wurden sauer,
es würde bald sehr düster sein.

Die Kraft der Sonne schien zu schwinden,
ein kalter Wind zog übers Land.
Kein bißchen Wärem war zu finden,
nur eine Hoffnung die verschwand.

Doch der Sommer wollte bleiben,
der all die Träume in sich trug.
Konnte das Gefühl nicht beschreiben,
als er kam der letzte Zug.

Ja der Winter war gekommen,
schloss alles in die Kälte ein.
Hatte sich das Glück genommen,
und des Sonnes letzten Schein.




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