Ode an das Ende 4


Jeder Mensch muss einmal sterben
Und vor Gott um Gnade werben,
bittend jammernd darum flehen,
ja nicht in die Höll’ zu gehen.

Doch für manchen gilt auch schon
Das Leben vorher als ein Hohn.
Er beklagt das Leid und all die Not,
wünscht gar vorher seinen Tod.

Wer so jammernd sich ergießt,
in dem nichts als Trauer sprießt,
dem kann jedermann nur sagen:
Warum kannst du nur verzagen?

Trotz der vielen dunklen Strecken
(auch die will ich nicht verdecken)
gibt’s so viel auf dieser Welt,
was uns Freud’ im Herzen hält.

Doch man muss auch leben wollen,
darf nicht nur dem Tode zollen.
Zu trauern ist nur allzu leicht,
schwer jedoch zu leben.
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