Die Flucht 5


Ich habe Angst etwas zu zeigen
ich kann auch Gedichte schreiben

Sogar mit Sinn und Verstand
vielleicht hast Du es dann erkannt

Das Elebte wird mich nie verlassen
Doch ich kann es nie in Worte Fassen

Es sind die vielen vielen Stunden
in vielen lustigen Runden

Hab so einiges erlebt
und war immer sehr bestrebt

Hab versucht euch zu verstehen
doch es wollte einfach nicht gehen

Habe angefangen drüber nachzudenken
Aber es war immer ein Kopf verrenken

Hab die Gedanken nie verstanden
es waren zuviele Gedanken in den Banden

Es ist soviel zu entdecken
ich möchte mich nicht mehr verstecken

Doch mir fehlt einfach der Mut
drum ziehe ich vor vielen einfach den Hut

Versuche mich denen anzupassen
kann es aber einfach nicht lassen

Falle immer wieder in mein altes Muster rein
als wäre es mein Böses sein

Ich kann es einfach nicht ändern
und meine Last abfendern

Es ist eine gewaltige Lase
über die ich nicht Nachdenke in der Hast

Doch ich möchte nicht aufgeben
Ich möchte nach dem Dahinter streben

Schwer fällt es mir sehr
doch loszulassen ist mein Begehr

Die Ruhe im Kopf und Geist
Wo ich jedesmal drauf Scheiß

Ach Fick dich Welt
Ich bin kein Held

Lass die Scheiße einfach bleiben
Ist ja einfacher als Käse reiben

Man nimmt ein Messer oder Zwei
Und schneidet einfach frei

Die Unterarme auf
Danach spuckt man drauf

Man merkt wie das warme etwas
Auf den Boden tropft, das ist Krass

Es werden immer mehr Tropen
Und es fängt an in den Schläfen zu klopfen

Ein weiterer Schnitt muss schnell herbei
Ich Schlitze alle Pulsadern zu Brei

Ich merke wie ich schwerlos zu Boden schwebe
Und gleich am Boden klebe

Das Blut es fließt in Strömen
Ich kann mich endlich versöhnen

Der Frieden kommt ich seh das Licht
Ich bin darauf schon ganz erpicht

Doch dann höre ich noch einen Schrei
Vom Besten Freund, Ohwei

Ich wollt noch schnell sagen: Ich Liebe Dich
Doch weiter als das "Ich" kam ich nicht

Mein letzter Gedanke: Warum gerade jetzt?
Jetzt hab ich auch ihn extrem Verletzt

Der körper fühlt sich Leer
Ich bin nicht am Leben mehr

Ich weiß nicht wie es weiter geht
Nur mein Tot der steht

Das zurück kann keiner schaffen
Dafür sind die Wunden zu stark am klaffen

So Tot am Boden lieg ich da
Mein Freund mir in die Augen sah

Mit seiner blutverschmierten Hand
Nahm er meinen Kopf und empfand

Trauer, Hass, Enttäschung und mehr
Meine Augen er schloss mit innerer Wehr

Das letzte was in meinem Geiste noch erscheinte
War mein allerbester Freund der weinte

So bin ich gegangen von dieser Welt
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