Belogen und benutzt 5


Ein liebes Wort
hatte ich für dich.
Doch du fandest
es fürchterlich.

Du hast
jedes einzelne Wort
verdreht,
wolltest nicht wissen,
wie´s um mich steht.

Wichtig
war es zu erzählen,
welche Dinge dich
denn quälen.

Du hast mir
nicht mehr zugehört,
sondern gucktest nur
verstört.

Meintest aber sonnenklar:
„Ich bin immer
für dich da.“

Ich glaubte damals
jeden Satz,
dachte bei dir
hätte ich immer
einen Platz.

Jede Geste
hast du ignoriert.
Was mir wichtig war,
hast du nicht kapiert.

Ich habe es versucht
mit reden und schreiben,
wollte, dass wir
Freunde bleiben.

Mir war sehr viel
an dir gelegen.
Dafür wollt´ ich
alles geben.

Doch du schriebst
nicht etwa zurück:
„Dich zu kennen
ist mein Glück.“

Nein!

Stattdessen schriebst du
mir:
„Es gibt überhaupt
kein wir.
Es gibt nur mich
und mein Leid.
Für dich bleibt
da keine Zeit.“

Schlucken musst´ ich
von Wut zerfressen,
dachte:
„Die kannst du echt
vergessen.“

Alles,
was du sagtest,
war gelogen.
Der Schein hat mich
betrogen.

Es ist traurig,
aber wahr:
du warst schon
ganz sonderbar.

Doch du lebst
in deiner eig´nen Welt,
hast dich leider
nur verstellt.

Irgendwann
kam die Erkenntnis
zu mir,
sodass ich endlich
loskam von dir...


© Lyrikerin3268 (Antje H.)
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Bewerte dieses Gedicht: 5
4.6/5 basierend auf 5 Stimmen

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3 Meinungen
12.05.2013 - 16:43:06:
Auch wenn es ab dem « Es-ist-trairig-aber-wahr »-Teil kitschig wirkt – ich habe so herzhaft gelacht, weil ich in der gleichen Situation war ...
19.03.2013 - 06:01:24:
wirklich emotional!
11.08.2012 - 12:11:09:
Bor das Gedicht finde ich auch sehr klasse und sehr gelungen von dir...Ich kann es richtig mit fühlen...echt super


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